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8 der bekanntesten Gemälde von Picasso

8 der bekanntesten Gemälde von Picasso

Musement wirft einen Blick auf acht der bekanntesten Gemälde Picassos und verrät, wo man sie bewundern kann.

Pablo Picasso sagte, dass die Kunst eine Lüge sei, die uns die Wahrheit begreifen lässt. Als einer der produktivsten Künstler des 20. Jahrhunderts brachte er uns seiner Vision der Wahrheit durch Schönheit und Gefühle näher. Heute sind seine Werke dank seines herausragenden internationalen Rufs über die ganze Welt verteilt.

Zwar befindet sich ein großer Teil seines Werks im Picasso-Museum in Barcelona, in seinem Geburtshaus und im Picasso-Museum in Malaga, doch sind einige Gemälde des Künstlers sogar auf der gegenüberliegenden Seite der Erdkugel zu finden. Hier stellen wir dir acht Gemälde von Picasso vor, die auf der ganzen Welt verteilt sind.

1. Guernica, 1937

Guernica gilt als Lehrstück des Kubismus und ist eines der Hauptwerke Picassos. Es handelt sich um ein großes Wandgemälde mit einer Länge von 7,80 Metern und einer Höhe von 3,40 Metern in Weiß, Schwarz und Grau. Es zeigt eine Interpretation der Bombardierung von Guernica und spiegelt dabei das Entsetzen und Chaos des Angriffs wider, den diese baskische Stadt 1937 während des spanischen Bürgerkriegs erlebte. Ohne dieses Gemälde ist ein vollständiges Begreifen der Kunstgeschichte nicht möglich, weshalb du es wenigstens einmal in deinem Leben live gesehen haben solltest.

Wo: Museo Reina Sofía, Madrid

2. Les Demoiselles d’Avignon, 1907

Damit keine Verwirrung entsteht, sollte klargestellt werden, dass Picasso dieses Ölgemälde in Barcelona und nicht in Avignon gemalt hatte. Es gibt in Barcelona nämlich die Straße Carrer d’Avinyó und von dieser ließ sich der Künstler für seine Arbeit inspirieren. Obwohl das Werk zu seiner Zeit heftig kritisiert wurde, ist die Bedeutung dieses Gemäldes unbestreitbar, symbolisiert es doch den Beginn der modernen Kunst.

Wo: MoMa, New York.

3. Drei Musikanten, 1921

In diesem Ölgemälde, das auch den Namen Musiciens aux masques trägt, erschuf Picasso eine Szene mit drei Personen, die nebeneinander sitzen und die er in einfache Formen zerlegte. Sie stellen einen Harlekin, einen Pierrot und einen Mönch dar und im unteren Teil des Bilds können wir auch einen Hund erkennen. Das Gemälde entstand zum Ende seiner Periode des synthetischen Kubismus und wurde von Picasso während seines Aufenthalts in Fontainebleau gemalt.

Wo: MoMa, New York.

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What do you get when you put a Harlequin, a Pierrot and a monk together?⁣ ⁣ You get Picasso’s ‘Three Musicians’ (1921), I’d say. More than 2 metres in width and height, it’s really one of his largest Cubist works. Synthetic Cubist, to be exact. I saw it for the first time the same day I saw ‘Les Demoiselles d’Avignon’ (1907) couple years ago. I just felt really happy seeing this work, you know. There’s so much playfulness to it. From the bright colours to the puzzle-like compositions. You see, the Harlequin is supposed to depict Picasso himself, and the Pierrot and the monk are his best friends, Guillaume Apollinaire and Max Jacob, respectively. But how little did I know? He did this painting after Apollinaire’s death and Jacob’s decision to enter the monastery. ⁣Didn’t seem like happy events to me at all.⁣ ⁣ I wanted to see it again so badly this weekend. To understand better and to explore all the details (I noticed the dog tail today!). Having just devoured all three volumes of John Richardson’s biography on Picasso, there’s nothing I’d like to do more than to see each work I love in person. I was so looking forward to my impending visit to MoMA, only to have the trip cancelled because of the virus situation. So, so gutted. ⁣ ⁣ I think MoMA has the best and most enviable collections of his works in the world, or modern art works, more generally. I recently learnt about Alfred Barr’s once-in-a-lifetime exhibition on Picasso’s works in 1939, where he put together all my favourite works in one place. From ‘Les Demoiselles d’Avignon’, ‘Three Musicians’ (this!), ‘The Three Dancers’ (1925) to ‘Guernica’ (1937). How amazing must that be? I wanted to travel back in time. Instead, I’d have to settle for the accompanying, reprinted 2nd hand survey/monograph. That’ll have to do for now.⁣ ⁣ Till we meet again.⁣ ⁣ #threemusicians⁣ #pablopicasso #picasso #guillaumeapollinaire #maxjacob #art #modernart #cubism #syntheticcubism #moma #museumofmodernart #newyork #instaart

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4. Weinende Frau, 1937

In dem Gemälde Weinende Frau wird das Leiden einer Frau, die mit einem Taschentuch in den Händen weint, vor den Verwüstungen des spanischen Bürgerkriegs dargestellt. Die Dramatik dieses kubistischen Werks drückt sich in kräftigen Farben wie Grün, Gelb und Rot aus, die in dem Gemälde vorherrschen. Das Bild ist im Übrigen Teil einer Serie von weinenden Frauen, die allesamt starke Emotionen vermitteln.

Wo: Tate Gallery, London

5. Das Blaue Zimmer, 1901

Um dieses Gemälde zu verstehen, müssen wir zu Picassos Blauer Periode zurückkehren. Es lässt Einflüsse von Degas und Van Gogh erkennen und zeigt eine badende Prostituierte, die sich die Füße wäscht. Darin spiegelt sich die Vorliebe des Malers aus Malaga für das Malen von weiblichen Körpern in Bewegung wider.

Wo: Phillips Collection, Washington

6. Dora Maar, 1937

Dies ist nur eines der Gemälde, die Pablo Picasso seiner Muse und Geliebten Dora Maar widmete. Diese französische Künstlerin hatte trotz der Höhen und Tiefen ihrer Beziehung einen großen Einfluss auf Picassos Karriere und der Maler verwendete sie in zahlreichen Werken als Modell. Unter anderem war es Dora Maar, die die Entstehung von Guernica dokumentierte.

Wo: Musée Picasso, Paris

7. Selbstbildnis, 1907

Das Selbstbildnis von 1907 zeigt uns einen jungen, 26-jährigen Picasso, als er sich in einer Phase befand, die dem Kubismus vorausging. Wir können afrikanischen Farben ausmachen, die bestimmend sind für jene Periode. Auch lässt sich erkennen, wie sich seine Selbstportraits im Laufe der Jahre veränderten, wie sich auch seine Karriere und sein Image weiterentwickelten

Wo: Nationalgalerie Prag

8. Las Meninas, 1957

Wie wir es in Picassos Werk immer wieder sehen, ist auch dieses Kunstwerk Teil einer Reihe von Gemälden zum gleichen Thema. In diesem Fall handelt es sich um Neuinterpretationen von Velázquez‘ gleichnamigem Werk. Obwohl die Szene der Hoffräulein (Spanisch: meninas) erkennbar ist, unterscheidet sich Picassos Malerei vor allem durch eine größere formale Komplexität und Veränderungen in Licht und Farbe.

Dónde: Picasso-Museum Barcelona

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