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Museumsinsel-Guide: Diese Highlights solltest du nicht verpassen

Museumsinsel-Guide: Diese Highlights solltest du nicht verpassen

Die Berliner Museumsinsel ist ein einzigartiges Bauensemble und beherbergt 5 weltberühmte Museen. Wir verraten dir mehr über die architektonischen Prachtstücke und die Highlights, die du dir auf jeden Fall anschauen solltest.

Die Berliner Museumsinsel gehört zu den Top Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt und ist ein einzigartiges Gesamtkunstwerk. Mitten auf der Spreeinsel im Herzen Berlins befindet sich der Museumskomplex mit 5 prachtvollen Museen, die in der Zeit der preußischen Herrscher errichtet wurden. Seit 1999 gehört die gesamte Anlage zum UNESCO Weltkulturerbe und ist eine der wichtigsten Adressen der Berliner Kulturszene.

Die Bandbreite der Sammlungen ist riesengroß und reicht von der Prähistorie bis zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Doch was genau gibt es in jedem Museum zu sehen? Welche Attraktionen darf man sich nicht entgehen lassen?

Um euch die Recherchearbeit zu ersparen, haben wir einen kleinen Museumsinsel-Guide erstellt, indem wir alle fünf Museen der Museumsinsel genauer vorstellen und verraten, welche Highlights man auf keinen Fall verpassen darf.

Pergamonmuseum

Wandel auf den faszinierenden Spuren des Nahen Ostens im weltberühmten Pergamonmuseum. Insbesondere die großen architektonischen Rekonstruktionen und spektakulären Funde aus Pergamon haben das Museum zu einem der beliebtesten Museen Berlins gemacht. Das Gebäude, welches von 1910 bis 1930 nach Entwürfen von Alfred Messel erbaut wurde, beherbergt heute drei Sammlungen, der Antikensammlung, dem Vorderasiatischen Museum und das Museum für Islamische Kunst.

Beginne deinen Rundgang in der Antikensammlung. Highlights hier sind der Pergamonaltar, ein Meisterwerk der hellenistischen Kunst aus dem 2. Jahrhundert vor Christus, und das römische Markttor von Millet, ein prunkvoller 17 m hoher Fassadenbau.

 

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Die bekanntesten Attraktionen im Vorderasiatischen Museum sind das farbenprächtige Ischtar-Tor und die Prozessionsstraße von Babylon aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Daneben laden einen zahlreiche weitere Objekte aus Vorderasien dazu ein, in die Welt des alten Orients einzutauchen.

 

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Im Obergeschoss des Pergamonmuseums gibt einem das Museum für Islamische Kunst einen faszinierenden Eindruck von islamischer Kultur. Bekanntestes Ausstellungsstück dieser Sammlung ist die verzierte Steinfassade das Kalifenschlosses Mschatta, aber auch das Aleppo-Zimmer ist besonders sehenswert.

Alte Nationalgalerie

Du interessierst dich für die Kunst des 19. Jahrhunderts? Dan solltest du unbedingt die Alte Nationalgalerie besuchen. In dem Museum warten Meisterwerke von französischen Künstlern und Gemälde der deutschen Romantik darauf, von dir entdeckt zu werden.

Das Gebäude der Alten Nationalgalerie wurde von 1866 bis 1876 im Stil des Klassizismus und der Neorenaissance erbaut. Es vereint architektonische Elemente verschiedener Gebäudetypen, die die Einheit von Nation, Geschichte und Kunst verdeutlichen sollten. So erinnern die Gipfelfassade und Halbsäulen an einen Tempel, das monumentale Treppenhaus an ein Schloss oder Theater und die angehängte Apsis an eine Kirche

 

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Ein Beitrag geteilt von Cee Cee 💌 (@ceeceeberlin)


Im ersten Geschoss können Besucher klassizistische Skulpturen und „Wege des Realismus“ betrachten. Im zweiten Geschoss werden Werke der Romantik, des Realismus und des Impressionismus, unter anderem mit Gemälden von Spitzweg, Monet, Renoir, Degas und Cézanne, ausgestellt. Ein Stockwerk weiter oben geht es mit Werken der Goethezeit und Romantik weiter, unter anderem mit einem Saal, der komplett den Werken von Caspar David Friedrich gewidmet ist.  Ein weiteres beliebtes Highlight bei Besuchern sind die wechselnden Sonderausstellungen.

 

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Bode-Museum

Wenn du eine Entdeckungsreise durch die Geschichte und Kultur der Menschheit machen willst, ist das Bode-Museum der richtige Anlaufpunkt für dich. Das Museum befindet sich an der Spitze der Museumsinsel und ist mit seiner großartigen Kuppel nicht zu übersehen. Der Neubarockbau wurde zwischen 1898 und 1904 im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. erbaut und präsentiert Kunst vom Altertum bis zum 19. Jahrhundert.

 

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Ein Beitrag geteilt von Mike Meyers (@mmeyers76)


Heutzutage beherbergt es die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst sowie das Münzkabinett und über 100 Werke der Gemäldegalerie. Die Skulpturensammlung, eine der größten und ältesten der Welt, gibt Einblicke in die Kunst der Bildhauerei ab dem frühen Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert. Die Werke stammen aus Italien, Frankreich, Spanien, den Niederlanden aber auch von deutschen Meistern.

 

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Ein Beitrag geteilt von Lina (@thetravellingbooklover)


Im Museum für Byzantinische Kunst kann man eine einzigartige und vielfältige Sammlung von Kunstwerken und Alltagsgegenständen des Weströmischen und Byzantinischen Reiches bewundern, welche aus der Zeit vom 3. bis zum 15. Jahrhundert stammen. Die Exponate stammen aus allen Gegenden des antiken Mittelmeerraums und reichen von spätantiken Sarkophagen aus Rom über kostbare Elfenbeinschnitzereien bis hin zu Gegenständen des Alltags und der christlichen Religion aus Ägypten.

Wenn du dich für die Geschichte des Geldes interessiert, dann schaue dir auch die Sammlung des Münzkabinetts an. Hier befinden sich eine halbe Million Münzen und Medaillen, vom 7. Jahrhundert vor Christus bis zum Geld vom 21. Jahrhundert.

Altes Museum

Mache dich im Alten Museum, das sich gegenüber vom Berliner Dom befindet, auf eine Reise in die Antike. Schon die Architektur des Gebäudes erinnert mit seiner klaren Gliederung, der großen Freitreppe und den 18 kannelierten ionischen Säulen an die griechische Antike bzw. an die Akropolis. Das Gebäude wurde von 1823 bis 1830 als erstes Museum auf dem Gelände erbaut und gilt als Meisterwerk des deutschen Klassizismus.

 

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Ein Beitrag geteilt von Karin Bischoff (@kari.bisch)


Zu Beginn deines Besuches solltest du die lichtdurchflutete Rotunde betreten, welche das Pantheon in Rom zum Vorbild hat, und einen mit Skulpturen griechischer und römischer Götter an einen Tempel erinnert. Das Hauptgeschoss ist der griechischen Antike gewidmet und gibt einen Überblick über die griechische Kunst vom 10. bis zum 1. Jahrhundert vor Christus. Die Exponate reichen von kleinen Terrakotten bis hin zu großen Skulpturen, wie die original griechische Bronzestatue Betender Knabe oder auch die Berliner Göttin. Im Anschluss kannst du einen Rundgang durch das Obergeschoss machen, das eine Auswahl der etruskischen und römischen Kunst zeigt. Highlight hier sind die Porträtbüsten vom berühmtesten Lebenspaar der Geschichte – Cäsar und Kleopatra.

 

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Neues Museum

Das Neue Museum wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und erst von 1999 bis 2009 von David Chipperfield nach dem Konzept der ergänzenden Wiederherstellung wieder aufgebaut. Anstatt Ruinen abzureisen, wurde auf ihnen aufgebaut und daher sind noch heute „Narben der Zerstörung“ an und in dem Gebäude sichtbar.

 

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Ein Beitrag geteilt von Beton Dynasty (@betondynasty)


Im Neuen Museum kannst du auf 8000 Quadratmetern und 4 Ebenen in die Kulturgeschichte der Ägypter, der Antike und der Vor- und Frühgeschichte eintauchen. Das Ägyptische Museum und Papyrussammlung gewährt einen Einblick in die altägyptischen und nubischen Kulturen über 4 Jahrtausende. Das berühmteste Objekt ist die Büste der Nofretete, die zwischen 1353 und 1336 vor Christus gefertigt wurde und eines der bekanntesten Kunstschätze des Alten Ägypten ist. Außerdem eindrucksvoll sind die restaurierten Opferkammern sowie die Texte und literarischen Werke in der Bibliothek der Antike.

 

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Ein Beitrag geteilt von Archaeological Photography (@archeo.photo)


Das Museum für Vor- und Frühgeschichte besitzt über 6000 Exponate archäologischer Fundstücke aus ganz Europa und teils Asien, von der Steinzeit bis zum Mittelalter. Hier solltest du den 74 cm hohen Berliner Goldhut aus der Bronzezeit nicht verpassen sowie den Schädel des Neandertalers von Le Moustier aus der Steinzeit.

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